24.01.2012

Besichtigung in der Büttenpapierfabrik Gmund

Vorige Woche hatte ich das Glück, die Büttenpapierfabrik Gmund zu besichtigen. Hier werden die edlen wunderschönen Papiere hergestellt, die wir Designer so lieben.
Der Schnee(regen) unterstreicht den nostalgischen Charakter in den Produktionsstätten der Firma Gmund. Es gibt zwei Papiermaschinen, die in Betrieb sind.

Die alte Papiermaschine aus dem Jahre 1883 ist nahezu im Originalzustand erhalten und damit die älteste noch produzierende Papiermaschine Europas. Die Neue Papiermaschine ist ca. 30 Jahre alt.
Zuerst kommt der Faserstoff mit Wasser in den Holländer und wird hier zu Papierbrei. Das ist natürlich sehr eindrucksvoll bei den riesigen Mengen.

In beängstigenden Zeitintervallen füllt und leert sich der Mischbehälter.

Die wunderschönen Emaille-Schilder leiten durch die Fabrik.

Hier noch einen Blick auf die Siebpartie der neuen Langsiebmaschine.

Am Schluss dürfen wir noch ein Blick in das Vorratslager werfen, wo die Rollen in leuchtenden Farben liegen, bevor sie in Bogen geschnitten werden. Jede Rolle wiegt knapp 500 Kilo.

Gmund hält sein Qualitätsversprechen für Feinstpapiere. An diesen Arbeitsplätzen werden die Bogen handverlesen, bevor sie an die Kunden geschickt werden. Jeder Bogen, der nicht den hohen Standards von Gmund entspricht wird aussortiert.

Eine tolle Führung. So eine hätte ich mir während meiner Ausbildung zur Handbuchbinderin sehr gewünscht. Aber glücklicherweise, fast 15 Jahre später hat es dann ja doch geklappt. Und deshalb war es kein bisschen weniger spannend.

Lena Weissweiler
Chief Inspiration Officer

… möchte den nächsten Generationen nicht ein völliges Chaos hinterlassen, und räumt ihren Schreibtisch trotzdem nicht auf.

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