Ein Hoch auf langjährige Kundschaft
Ohne Kund:innen ist es schwierig und mit der falschen Kundschaft kann es noch schwieriger werden. Ein Grund mehr, auf langjährige Zusammenarbeit zu setzen.
Aber was macht sie so besonders?
Wenn man sich lange und gut kennt, wird die Kommunikation um die Projekte leichter. Wir müssen nicht mehr so viel Zeit in budgetintensive Präsentationen stecken, da auf beiden Seiten das Vorankommen der Projekte über dem Gedanken ‚Überrascht und begeistert mich mal' steht. Das heißt nicht, dass wir uns nicht engagieren. Wir arbeiten immer mit hohem Anspruch an uns selbst und haben da einen Ruf zu verteidigen. Es heißt vielmehr, dass die Zeit und die Gedanken wirklich in die Projekte und deren Fortschritt fließen. Wir alle können entspannter arbeiten. Es nimmt für beide Seiten den Druck heraus.
Entspannter arbeiten
Daher ist es umso schöner, mit Auftraggeber:innen zusammenzuarbeiten, die wir schon kennen. Wo wir ehrlich miteinander umgehen können, die Terminpläne gemeinsam absprechen und gegenseitig voneinander wissen, was die Kinder gerade umtreibt, dass wir mittwochs beim Sport sind und wann wir Geburtstag feiern. Wir alle sind einfach Menschen und engagieren uns dafür, einen möglichst guten Job zu machen.
Termin verpasst und trotzdem Kund:in
Da hatten wir doch tatsächlich einen ersten Termin für ein Angebot beim Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Mainz verpasst. Und für dieses Projekt war es wirklich zu spät, aber es gäbe da noch ein anderes Projekt, meinte die Kundin am Telefon … Dieses Mal kam unser Angebot rechtzeitig, wir haben den Zuschlag bekommen und unser erstes gemeinsames Projekt im Jahr 2014 umgesetzt. Das Projekt lief sozusagen sehr geschmeidig von Anfang bis Ende, und wir wurden wieder zu Ausschreibungen eingeladen. Seither gestalten wir gerne für den Fachbereich Wirtschaft. Jahrbücher, Urkunden, Anzeigen und diverse Projekte. Schön, dass es diese Art zu arbeiten bis heute gibt.
Vom Fontblog-Leser zum Geschäftspartner
Der Entwicklungsleiter der Rohmann GmbH war Fontblog-Leser, weil er sich nach Feierabend für Typografie interessiert hat. Der Fontblog war ein Blog auf dem alles unter Typografen besprochen wurde. Von der Mikrotypografie auf der Eisverpackung bis hin zum Logo Relaunch der Lufthansa. Und weil Simon dort sehr präsent war und Jürgen Siebert – der Initiator vom Fontblog – uns mehrfach erwähnt hat, kam tatsächlich ein Kontakt zustande, als der Entwicklungsleiter uns einfach eines Tages anrief.
Daraufhin hat er uns in Mainz besucht, hat Messgeräte mitgebracht, hat uns erklärt, wie die Leute arbeiten, wenn sie Wirbelstromprüfungen machen und auf was es dabei ankommt. Er hat uns die Welt der zerstörungsfreien Materialprüfung eröffnet und immer neue Aufgabenfelder mitgebracht. Interfaces, Icons, Frontplatten für Prüfgeräte und auch diverse Kommunikation für das gesamte Unternehmen mit dem wir bis heute sehr gerne zusammenarbeiten.
Ja. Wir freuen uns immer, wenn eine vertraute Stimme anruft, und wir das nächste Projekt zusammen starten können. Das ist sehr schön so, und wir feiern unsere langjährigen Kund:innen täglich. Natürlich auch all diejenigen, die hier nicht explizit erwähnt sind. 😊
Und neue Kund:innen?
Immer gerne. Als Designer:innen sind wir immer neugierig. Aber das ist ein anderes Thema.