22.02.2014

Sehr überraschend – Brigitte als E-Magazine


Eigentlich hätte dieser Artikel heißen sollen – warum mich die Brigitte als E-Magazin nicht überzeugt. In der Tat habe ich es letzte Woche ausprobiert. Brigitte lesen auf dem Ipad. Völlig werbefrei wird sie fast zum Designer-Magazin. Man blättert, alles strahlt Hochglanz pur – keine Knicke, alles clean. Damit wirken die Inhalte ungeheuer wichtig, man fühlt sich, als lese man wichtige Informationstexte, die es auf jeden Fall lohnt durchzuarbeiten.
Dann war da ein Zitronenkuchenrezept – normalerweise schneide ich gute Rezepte aus und klebe sie in mein Kochbuch. Da muss ich noch überlegen, wie ich das mache. Vielleicht abfotografieren, ausdrucken und einkleben?
Ein Kreuzworträtsel auf dem Ipad? – sehr gewöhnungsbedürftig, denn ich will oft in andere Richtungen schreiben, als das Programm. Es dauert ewig – länger als auf Papier. Radieren geht viel sauberer, das Denken und Kombinieren dauert viel länger, da ungewohnt. Das Versenden des Lösungswortes geht dafür viel schneller, weil man ja quasi schon im Mail Programm ist …
Und schwupps, bringt der Paketmann mir heute wunderschöne graue Filzschuhe. Sehen aus wie Hausschuhe – sind aber tatsächlich für draußen gemacht und der Hauptgewinn obendrein: Wenn das mal kein Einstieg für meine erste E-Brigitte ist!
Mein Fazit: Mir fehlen noch Digital-Native-Qualifikationen – aber sicher lohnt es denen hinterher zu eifern, und Danke für die tollen Stiefel!

Lena Weissweiler
Chief Inspiration Officer

… möchte den nächsten Generationen nicht ein völliges Chaos hinterlassen, und räumt ihren Schreibtisch trotzdem nicht auf.

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